Presse
  Wehratallauf 2012     Wehratallauf 2011     Berlin 2012     Verein     Lauftreff     Archiv     Gästebuch  
Wehratallauf 2011
Wehratallauf 2010
Wehratallauf 2009
Wehratallauf 2008
Wehratallauf 2007
Wehratallauf 2006
Wehratallauf 2005
Wehratallauf 2004
Wehratallauf 2003
Wehratallauf 2002
Wehratallauf 2001
Allgemein:
Startseite
Links
Satzung
Kontakt
Sitemap
Impressum
Besucherzähler
Haftungsausschluss

Günter Schönauer und dessen Motive

Vom Laufen angefessen

 


 
 Badische Zeitung vom Freitag, 11. August 2006 
 


 
 
"Vom Laufen angefressen" 
 
Der Organisator des Wehratallaufs erklärt seine Motive
 
  Günther Schönauer (FOTO: THELEN)
 

WEHR. Seit dem Jahr 2000 laufen bei Günter Schönauer die Fäden für die Organisation des Wehratallaufes zusammen. Wie kommt der 35-Jährige dazu, sich diese Arbeit, auch wenn sie auf mehreren Schultern verteilt ist, aufzuladen?

Günter Schönauer bezeichnet sich selbst im Gespräch mit der BZ als "vom Langstreckenlauf angefressen" . Dabei kam er, früher Fußballer beim FC Wehr und Taekwondo-Kämpfer, erst über Rückenprobleme beim Kampfsport mit 22 Jahren mit dem Langstreckenlauf in Berührung. Als er in Bad Säckingen seinen Zivildienst ableistete, ärgerte ihn außerdem immer, dass zum Feierabend die Busse nach Wehr so voll waren. Also begann er, nach Hause zu laufen. So sparte er Geld und machte sich gleichzeitig fit. Hinzu kam, dass er sich ausgerechnet in die Tochter des Wallbachers und früheren Langstreckenläufers Armin Müller verliebte, seiner heutigen Ehefrau.

Außerdem kannte er aus dem Fußball den Gründer der Lauffreunde, Walter Thoma, "und so kam eines zum anderen" , sagt Schönauer lachend.

Auf diese Art in den Wehratallauf hineingewachsen, habe er sich gerne zur Nachfolge von Walter Thoma bereit erklärt. Einen Langstreckenlauf von Läufern für Läufer zu organisieren, reizte ihn. Günter Schönauer: "Wir setzen das um, was wir aus anderen Läufen wissen und was wir gerne haben und was uns Freude macht, wenn wir zu Veranstaltungen gehen" . Daneben mache es richtig Spaß, jeweils nach dem Wehratallauf so viele positive Stimmen zu hören. Zu ihrem Erfolgsrezept trage sicherlich bei, dass sie immer die gleiche Strecke wählen und so die Teilnehmer ihre Vorjahreszeiten vergleichen können.

Unverzichtbar sei aber auch das gute Miteinander des Leitungsteams und der vielen Helfer. Es ist schon Tradition, dass man nach einem Wehratallauf noch lange bei Getränken und Grilladen zu einem gemütlichen Hock beisammen bleibt. Und immer wieder freut man sich auf das nächste Jahr und den nächsten Lauf.

(c) Badische Zeitung 2006