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Günther Schönauer (FOTO:
THELEN) |
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WEHR. Seit dem Jahr
2000 laufen bei Günter Schönauer die Fäden für die Organisation des Wehratallaufes zusammen. Wie kommt der 35-Jährige dazu, sich diese
Arbeit, auch wenn sie auf mehreren Schultern verteilt ist, aufzuladen?
Günter Schönauer bezeichnet sich selbst im Gespräch mit der BZ als "vom
Langstreckenlauf angefressen" . Dabei kam er, früher Fußballer beim FC
Wehr und Taekwondo-Kämpfer, erst über Rückenprobleme beim Kampfsport mit
22 Jahren mit dem Langstreckenlauf in Berührung. Als er in Bad Säckingen
seinen Zivildienst ableistete, ärgerte ihn außerdem immer, dass zum
Feierabend die Busse nach Wehr so voll waren. Also begann er, nach Hause
zu laufen. So sparte er Geld und machte sich gleichzeitig fit. Hinzu
kam, dass er sich ausgerechnet in die Tochter des Wallbachers und
früheren Langstreckenläufers Armin Müller verliebte, seiner heutigen
Ehefrau.
Außerdem kannte er aus dem Fußball den Gründer der Lauffreunde,
Walter
Thoma, "und so kam eines zum anderen" , sagt Schönauer lachend.
Auf diese Art in den Wehratallauf hineingewachsen, habe er sich gerne
zur Nachfolge von Walter Thoma bereit erklärt. Einen Langstreckenlauf
von Läufern für Läufer zu organisieren, reizte ihn. Günter Schönauer:
"Wir setzen das um, was wir aus anderen Läufen wissen und was wir gerne
haben und was uns Freude macht, wenn wir zu Veranstaltungen gehen" .
Daneben mache es richtig Spaß, jeweils nach dem Wehratallauf so viele
positive Stimmen zu hören. Zu ihrem Erfolgsrezept trage sicherlich bei,
dass sie immer die gleiche Strecke wählen und so die Teilnehmer ihre
Vorjahreszeiten vergleichen können.
Unverzichtbar sei aber auch das gute Miteinander des Leitungsteams und
der
vielen Helfer. Es ist schon Tradition, dass man nach einem Wehratallauf noch lange bei Getränken und Grilladen zu einem gemütlichen
Hock beisammen bleibt. Und immer wieder freut man sich auf das nächste
Jahr und den nächsten Lauf.
(c) Badische Zeitung 2006 |